GBWS-WEKON GmbH - LEXIKON

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Affinität

Enge Beziehung von Eigenschaften, so dass sich beim Vorhandensein der einen die andere erschließen lässt.

 

 

 

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Baufeuchte





Beispiele für gefährdete Bereiche...

Feuchte in Mauerwerk und Rohbau eines Neubaues. Baustoffe wie Mörtel, Putz, Estrich, Steine, Beton und die Witterung bringen erhebliche Wassermengen in den Bau. Es dauert etwa zwei ganze Heizperioden, bis diese Baufeuchte aus dem neu gebauten Haus verschwindet. Es ist deswegen von großer Bedeutung, wie viel! Feuchtigkeit in den Baustoffen schon beim Rohbau ist und wie schnell diese Feuchtigkeit an die Außenluft abgegeben wird.
...bei denen durch ungenügende Lüftung die Luftfeuchtigkeit sehr hoch sein kann, sind: - Speiseschränke, Speisekammern - nicht gelüftete WC, Bäder, Waschräume:
  - nicht gelüftete Kellerräume
  - Zimmerecken hinter Schränken und kalter Außenwand
  - Fehlböden bei Holzbalkendecken an beanspruchte Außenwände mit  Schlagregen, wo die Dielen und Fußbodenleisten verschlossen sind u.a.m.
  - Salzbelastetes Mauerwerk z.B. am Drempelmauerwerk (Das Salz ist hygroskopisch und liefert so genügend Feuchtigkeit zum Wachstum des Hausschwammes)

 

 

 

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Chemie
Triebkraft

Chemische Triebkraft, mit der sich Elemente und Verbindungen zu neuen Stoffen verbinden.

 

 

 

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Dampfdiffusion

Die Wanderung des Dampfes (wasserhaltige Luft) durch einen Bauteil. Dampf wandert immer vom Warmen zum Kalten, also bei einem Haus von innen nach außen. Deshalb sollen Wände und Decken von innen dampfdichter sein als von außen. Manche Baustoffe sind dampfdicht, Beispiel: Glas, Stahl.
Manche Baustoffe bremsen den Dampf, Beispiel: Bitumenpappe.
Manche Baustoffe setzen der Dampfdiffusion nur geringen Widerstand entgegen - sie sind dampfdiffusionsoffen. Beispiel: Ziegel, Porenbeton, Liapor, Leichtbeton. Diese Baustoffe gewährleisten einen guten Feuchtigkeitsausgleich. Je diffusionsoffener Baustoffe sind, um so schneller lassen sie Wasserdampf durch.

 

 

 

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Dampfdiffusions- widerstand

Jeder Werkstoff setzt der Wanderung des Dampfes einen Widerstand entgegen. Er wird mit der dimensionslosen Größe j£ gemessen. Luft hat die Dampfdiffusionszahl
 ~ = 1; Dicht verschweißte Aluminiumfolie hat die Dampfdiffusionszahl ~ = 00;

 

 

 

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Dampfsperre Im Mauerwerk

Diffusionsdichte Schicht - in Wänden oder Decken eingelegte, wasserdampfdichte Schicht aus Metall, Kunststoff, Bitumenpappe (Dampfdiffusionswiderstandsfaktor > 500 000) dicht verklebt. Dampfsperren müssen möglichst weit im Gebiet der warmen Wandschichten liegen, damit sie die kalten Wandschichten vor Durchfeuchtung aus dem Hausinneren schützen.

 

 

 

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Der Befall durch holzzerstörende Pilze und Insekten...

...erfordert eine erhöhte Feuchtigkeit, Kohlenstoff- Verbindungen als Energielieferant sowie andere Nährsubstanzen (Eiweiße, Fette) z.B. im Holz ca. ein Anteil von 5%. Gemäß der DIN 1052 (Holzbau) sollte die Ausgleichsfeuchte für Hölzer in allseitig geschlossenen Räumen mit Heizung 6-12% und unbeheizten Räumen 9-15% betragen. Der Echte Hausschwamm ist ein rein saprotropher Pilz, dass heißt, er befällt totes und verbautes Holz. Charakteristisch ist die Braunfäule (Destruktionsfäule). Dieser Pilz hat sich auf den Abbau von Zellulose spezialisiert. Übrig bleibt das Lignin, welches ein braunes Aussehen hat.

 

 

 

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Die Bekämpfung und Schaden- beseitigung...

...des Echten Hausschwammes ist durch ein Fachunternehmen auf der Grundlage einer Sachverständigeneinschätzung vorzunehmen.

 

 

 

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Druckwasser-
sperre

Stehen Gebäude im Oberflächenwasser oder Grundwasser, sind sie stark Druck-Wasser gefährdet. Sollte auch nur eine Flächen- und / oder Hohlkehlenabdichtung defekt sein, kann das Wasser durch die schadhafte Abdichtung drücken und in das Bauwerk eindringen. Der gesamte Keller steht unter Wasser. Der Einbau einer Druckwassersperre wird zwingend erforderlich.

 

 

 

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Ein Grund für Schimmelpilze in Wohnungen und Häusern...
Ausblühungen
Kondenswasser

...ist die Entstehung von Tauwasser, Schwitzwasser, Kondenswasser. Es bildet sich Feuchtigkeit an speziellen Stellen der Gebäude und in Folge davon Schimmel oder Ausblühungen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass für das Wachstum von Schimmelpilzen nicht einmal eine sichtbare Kondenswasserbildung erforderlich ist, Schimmelpilze können bereits entstehen, wenn die relative Luftfeuchte an den Bauteiloberflächen längere Zeit 80 Prozent beträgt.

 

 

 

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Feuchteabgabe

Bei Lebewesen das Schwitzen, bei unbelebter Materie das Ausdiffundieren herstellungs- oder witterungsbedingter, innerer Feuchte über die Oberfläche.

 

 

 

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Grundwasser

Der Grundwasserspiegel ist die obere Begrenzung eines Grundwasserleiters.
Die Höhe des Grundwasserspiegels wird in Grundwassermessstellen / -pegeln
und / oder Brunnen gemessen und in Bezug auf NN oder in Metern unter Geländeoberkante (Flurabstand) angegeben. Der Grundwasserspiegel folgt in etwa dem Verlauf der über ihm liegenden Erdoberfläche und steigt oder sinkt nach kräftigen Regenfällen beziehungsweise in Trockenperioden. Diese Schwankungen können zu großen Problemen im Tiefbau führen, da die Veränderung des Grundwasserstandes eine Veränderung des spezifischen Gewichts des Untergrundes zur Folge hat. Zudem treten auch korrosive Prozesse im Schwankungsbereich des Grundwasserspiegels verstärkt auf. Auch das Vollaufen von Kellern oder größeren Gebäudeteilen kann in vielen Fällen auf eine Erhöhung des Grundwasserspiegels zurückgeführt werden. Um dies zu verhindern, werden neue Gebäude heutzutage meistens in einer wasserundurchlässigen Wanne aus WU-Beton oder aus Beton mit zusätzlichen abdichtenden Materialien errichtet.

 

 

 

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Grundwasser
Strömungs-
richtung

Wasser, das durch Versickerung in wasserdurchlässigen Gesteinen bis zu einer undurchlässigen Schicht (Ton, Lehm) eingedrungen und sich dort frei bewegt.
Seine Oberfläche bildet den Grundwasserspiegel, der bei stehendem Grundwasser waagerecht liegt, bei strömendem Grundwasser in der Strömungsrichtung abfällt.

 

 

 

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Hausschwamm

Serpular Lakrimans [Wulf.ex Fr.] = Echter Hausschwamm
In den vergangenen Jahren hat die Ausbreitung des holzzerstörenden Pilzes zugenommen. Der Echte Hausschwamm ist oft erst nach größerer Schädigung der Holzkonstruktion erkennbar und stellt so eine zum Teil beträchtliche Gefährdung für die Gesundheit des Menschen und Tiere dar, da die Gebäude auch vollständig zerstört werden können. Das besondere an ihm Ist, er wächst auch auf trockenem Holz, versteckt sich in verdeckten Bereichen (Hohlräume) und wird meist erst sehr spät festgestellt. Die erfolgreiche Bekämpfung oder eine schadensfreie Bauausführung ist nicht nur ein privat-rechtliches sondern auch ein öffentlich-rechtliches Anliegen. Hierzu Ist z.B. in der Sächsischen Bauordnung § 16 (2) beim Vorkommen des Echten Hausschwamms eine Meldepflicht verankert.
Ähnlich der Meldepflicht von Thyphus und Cholera beim Menschen!

 

 

 

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Hydraulische Bindemittel
Wasserkalk

Mörtel- und Betonbindemittel, die durch ihre löslichen sauren Bestandteile auch unter Wasser abbinden und erhärten: Kalke (Wasserkalk, hydraul. und hoch-hydraul. Kalk) sowie alle Zemente.

 

 

 

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Hydrolyse

Durch Wasser bewirkte Spaltung chem. Verbindungen.
Grundsätzl. Bedeutung besitzt die Hydrolyse bei der Lösung von Salzen in Wasser.
Infolge der Hydrolyse reagieren Salze aus starken Säuren und schwachen Basen sauer, umgekehrt basisch (Neutralisation).

 

 

 

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hydrophob
Fluate

Zu den hydrophoben Materialien zählen alle, die Wasser abstoßen, aber atmungsaktiv sind; Lasuren, Imprägnierungen, Fluate, Schlämme und Zementfarben.

 

 

 

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Hydrophobieren

Ungeschützte mineralische Baustoffe wie Mauerwerk und Putz (Zementputz) nehmen Regen und die darin gelösten, meist sauren Schadstoffe begierig auf. Einen Baustoff zu »hydrophobieren« bedeutet ihn wasserabweisend zu machen, oder zumindest seine Wasseraufnahmefähigkeit zu reduzieren. (Wasserabweisend imprägnieren) Die Poren des Baustoffes (Kapillaren) werden bei diesem Vorgang aber nicht verschlossen, die Diffusionsfähigkeit (Atmungsaktivität) des Baustoffes bleibt unverändert erhalten. Diesen Vorgang nennt der Fachmann »hydrophobieren«

 

 

 

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hydrostatischer Druck

Der Druck in einer Flüssigkeit im Erdschwerefeld erzeugt durch die Gewichtskraft der Flüssigkeit, i.d.R. Wasser. Es handelt sich um eine "statische" Größe, die ausschließlich von der Höhe des Wasserspiegels oberhalb des Messpunktes abhängig ist. Der hydrostatische Druck ist linear abhängig von Höhe des Wassers.

 

 

 

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Hygienischer Wärmeschutz

Beim hygienischen Wärmeschutz kommt dem Wandbaustoff die Aufgabe zu, überall eine gleichmäßige und ausreichend hohe Oberflächentemperatur zu gewährleisten für ein gesundes und hygienisches Wohnraumklima. Denn an kühleren Stellen, so genannten Wärmebrücken, schlägt sich Wasserdampf nieder, die Tapete wird feucht und krankmachender Schimmel bildet sich. Kritische Bereiche sind Fensterlaibungen, Rolladenkästen und die Anschlüsse der Decken. Ziegelhersteller und Porenbetonwerke halten für diese Details spezielle Ziegel-Bauteile bereit, die eine homogene und durchgehend warme Außenwand möglich machen. So werden Wärmebrücken reduziert und entschärft. Ein Haus ohne Schimmel ist die Grundlage für gesundes Wohnen.

 

 

 

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hygroskopisch

Baustoffe sind dann hygroskopisch, wenn sie Feuchtigkeit aufsaugen und binden.

 

 

 

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Immission

Als Immission wird der Übergang bzw. die Einwirkung von Luftverunreinigungen oder anderen Emissionen auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachgüter bezeichnet. Die auf die Objekte einwirkenden Konzentrationen werden oft allgemein als Immissionskonzentrationen bezeichnet.

 

 

 

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Injektion
Kapillaren
diffusionsfähig

Einspritzen von hart erstarrenden Substanzen unter Druck in den Baugrund oder in Mauerwerk zum Verfestigen; meist Epoxi-Harze, Baysilone, Wasserglas, Gel- und Bitumenemulsionen. Baustoffe wie Ziegel, Beton, Kalksandstein, Holz, Dämm-Materialien, Natur- und Kunststein enthalten Poren, Kapillaren, die Feuchtigkeit aufnehmen und weiterleiten können. Aufgrund dieser Kapillarität zeigen diese Stoffe hygroskopische Eigenschaften, sie sind atmungsaktiv, dampfdurchlässig (Dampfdurchlasszahl) und diffusionsfähig. Glas und Metall wirken wie Dampfsperren und lassen den Wasserdampf kondensieren.

 

 

 

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kapillare Nässe

Die kapillare Nässe ist ein Phänomen. Durch die Kapillarporen des Mauerwerks, wandert die Feuchtigkeit unter Mitnahme von Fe-Verbindungen und Salzen vertikal nach oben in die trockenen Regionen. Hier verdunstet normalerweise das Wasser, die schädlichen Salze etc. bleiben im Gemäuer zurück. Da sich dieser Vorgang ständig wiederholt, entstehen mit der Zeit Anstrich-, Zement- und Putzschäden. Um diesen destruktiven Vorgang zu stoppen, benötigt man eine Horizontalsperre, die das Aufsteigen der Feuchtigkeit verhindert. In der Regel kommen hier Teer- und / oder Bitumenpappen zum Einsatz.

 

 

 

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Kondensations- schäden

Bei einem falschen Wandaufbau kann die Feuchte in oder auf der Oberfläche der Bauteile ausfallen = kondensieren. Das erfolgt zuerst an den Wärmebrücken.
Folgen:
  - Die Dämmwirkung lässt nach, well Wasser schlechter dämmt als Luft.
  - Die Feuchte kann zum Zersetzen des Baustoffes führen.
  - Die Feuchtigkeit ist der Nährboden für Schimmelbildung.
  - Regelmäßiges Lüften genügt im allgemeinen zur Verhinderung von           Kondensationsschäden.

 

 

 

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Kondenswasser und damit in Folge auch Schimmelpilze...

Richtiges Lüften

...lassen sich nur verhindern, wenn die relative Luftfeuchtigkeit unter 100 Prozent bleibt. Das erfordert an jeder Stelle lm Raum eine ausgewogene Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit und hochwertige Bauausführung besonders an kritischen Stellen (z.B. an Fensterrahmen, Türrahmen, Rolladenkästen und Gurtführungen der Rolladenkästen, Dachgeschoss-Fenstern et cetera).
Sobald ein Wert die kritische Grenze erreicht, muss entweder die Temperatur erhöht oder der Feuchtigkeitsgehalt durch richtiges Lüften - mehrmaliger täglicher Durchzug von fünf bis sehn Minuten - gesenkt werden. Auch wirksame Wohnraumlüftungsanlagen sind geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Kondenswasser.

 

 

 

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Kondenswasser, Kondensat, Schwitzwasser

Trifft warme Luft auf kühlere Flächen, schlägt sich die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an den Flächen als Kondensat (Wassertropfen) nieder. Allgemein wird häufig der Begriff Schwitzwasser verwendet. Besonders in der Heizperiode sollte man auf Kondensatbildung vor allen an den kühleren Außenwänden und in Zimmerecken achten, denn Feuchtigkeitsschäden entstehen meistens schneller, als man denkt. Im Normalfall genügt es, täglich drei- bis viermal kräftig zu lüften.

 

 

 

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Last
Tangentialkraefte

Gesamtheit der Beanspruchungen eines Systems;
Bautechnik: die Belastung eines Bauteils, z.B. eines Balkens; als Last wirken sowohl Quer-, Normal- und Tangentialkräfte, Streckenlasten und Momente sowie Stütz- und Lagerreaktionen.

 

 

 

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Lastfall

Jeder Lastfall ist anders.
Bei durchlässigem Boden wie Kies oder Sand reicht eine Abdichtung des Kellers gegen Bodennässe aus. (Lastfall 1). Böden mit geringerer Durchlässigkeit können in Verbindung mit einer Dränage die Abdichtungen gegen nichtstauendes Sickerwasser ausgeführt werden. (Lastfall 2). Bei schwierigen Verhältnissen des Unterbodens, werden zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Der alte Begriff des nicht-drückenden Wassers in Verbindung mit Kellerabdichtungen und/oder Sanierungen stimmt nach neusten Erkenntnissen nicht mehr. Bei den neu definierten (Lastfall 3) und (Lastfall 4) sind Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Heute lässt die neue Norm „DIN 18195“ hierfür Lösungen in Form einer WU-Fundamentplatte mit Bitum-Spachtelung der (Außen-) Wände zu. Bei (Lastfall 4) ist Grundwasser gemeint. Hier sollte eine Weiße- oder Schwarze Wanne Verwendung finden. Man beachte die statischen Besonderheiten, wie z.B. den Wasserdruck von unten auf die Fundamentplatte. Von der Seite zusätzlich auf die Wände. Ein Meter Grundwasser entspricht temperaturabhängig in etwa einem Wasserdruck von 1’000 kg/qm. Wenn ein Keller schon einmal aufgeschwommen war, löst er sich meist vom Baugrund. Nach Rückgang des Grundwassers, sinkt der Keller auf ein neues, meist anderes Niveau. Rissebildung und Wassereintritt sind die logische Folge.

 

 

 

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Oberflächen- spannung
(Kohäsion)...

...nennt man die Kraft die an der Oberfläche von Flüssigkeiten wirkt; sie ist in das Innere der Flüssigkeit gerichtet.
Die Moleküle an der Oberfläche besitzen wegen der Anziehungskräfte, die die Moleküle im Flüssigkeitsinneren auf sie ausüben, eine höhere Energie als diese (Oberflächenenergie). Im Innern der Flüssigkeit heben sich die Anziehungskräfte gegenseitig auf. Der Körper versucht deshalb die Form mit möglichst geringer Oberfläche anzunehmen. Auch die Kapillarität dünner Röhrchen beruht auf der Oberflächenspannung; auf Grund der Oberflächenspannung werden Öltröpfchen auf einer Wasseroberfläche zu einem Ölfilm auseinander gezogen (die Oberflächenspannung des Wassers ist größer als die des Öls). Die Messung der Oberflächenspannung erfolgt z.B. durch die Bestimmung der Steighöhe von Flüssigkeiten in Kapillaren, des Gewichts und Volumens von Tropfen.

 

 

 

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Rissbildung

a) Risse entstehen aufgrund von Setzung einzelner Gebäudeteile. (Siehe Lastfall).
Die Ursache liegt bei einer mangelhaften Ausführung oder gar Planung des Fundaments. Setzrisse treten auch in ehemaligen Bergbaugebieten auf.
b) Wurde bei der Planung nicht ausreichend oder an den falschen Stellen Arbeits- oder Dehnfugen berücksichtigt, kann es durch Bewegungen in der Bausubstanz zu Rissen kommen.
c) Wurden Fugen nicht oder mit zu schmalen Fugendeckstreifen überklebt, kann es zu Rissen kommen.
d) Wichtig ist, dass Putz oder Mörtel in Fugen nicht zu schnell abbinden darf. Das kann sonst zum Schwinden des Materials und zu Rissen führen.
e) Stoßen Baustoffe mit unterschiedlichem Ausdehnungsverhalten bei Temperaturschwankungen aufeinander, müssen Arbeitsfugen (Dehnfugen) eingeplant und sorgfältig verarbeitet werden.
Damit Mauerwerk nicht durch Witterungseinflüsse geschädigt werden kann, muss man immer auf rissfreien Putz achten.
Die Punkte a) und b) sind erhebliche Bau- und Planungsfehler, die nur von Fachleuten begutachtet und mit großem Aufwand behoben werden können. Berechtigte Ansprüche sollte man In besonders schwierigen Fällen durch einen Rechtsbeistand durchsetzen lassen.
Die Punkte c) bis e) sprechen Fehler an, die man bei einer aufmerksamen Überwachung des Baus vermeiden kann.

 

 

 

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Sanierung

Wurden Schimmelpilze diagnostiziert, besteht dringender Handlungsbedarf.
Wieder lebenswert machen; gesund machen. Für den Bereich Bauwesen die Wiederherstellung eines für Leib und Leben sicheren Zustandes eines Gebäudes. Ziel sollte es immer sein, die Schadensursachen zu beheben.
Nicht zu verwechseln mit Modernisierung!

 

 

 

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Schadstoffe

Vorhandene oder in die Umwelt gebrachte Stoffe mit schädlicher Wirkung auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachgüter.

 

 

 

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Schimmelpilze
Sporen
Allergien

Schimmelpilze, heterogen zusammengesetzte Gruppe von Kleinpilzen, die auf organischer Materie siedeln, zum Beispiel auf Brot, Lebensmitteln, Textilwaren, Holz, Mauerwerk, Farben, Papier, Tapeten, Leder, Leim, Gummi. Einige Pilze sind krankheitserregend. Die Sporen von Schimmelpilzen können Allergien erzeugen!

 

 

 

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Spezifisches Gewicht von Wasser

Das spezifische Gewicht des Wassers ist abhängig von seiner Temperatur. Ein Liter Wasser (1qdm=10x10x10cm) wiegt bei 4 °C genau ein kg, weil es in diesem Stadium am dichtesten ist.
Ist es wärmer oder kälter, wird das Volumen mehr, dehnt sich aus, läuft theoretisch über und der verbleibende Rest wird dadurch leichter. (Geplatzte Getränkeflaschen beim Erwärmen oder im Tiefkühlschrank kennt man ja.)
So kann Wasser im Mauerwerk - wenn es im Winter zu Eis wird, auch eine verheerende Wirkung auf die gesamte Statik eines Bauwerks haben. Risse im Mauerwerk haben nicht selten diesen Ursprung.
(Auch geplatzte Wasserleitungen im Winter etc.)

Spezifisches Gewicht Wasser bei 0 °C

=  0,999868 kg/l

Spezifisches Gewicht Eis bei 0 °C

=  0,9168 kg/l

Spezifisches Gewicht Wasser bei 4 °C

=  1,0 kg/l

 

 

 

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Sporen

Der Begriff “Spore” bezeichnet...

...Fortpflanzungszellen von Algen, Pilzen und Gefäßsporenpflanzen. Es gibt sowohl Sporen, die aus Meiose (geschlechtlich) entstehen (Meiospore) wie auch Sporen, die aus Mitose (ungeschlechtlich) entstehen (Mitospore). Sporen sind sehr widerstandsfähige Zellen, sie können ihren kompletten Metabolismus einstellen und verbrauchen dann kein Wasser mehr. Zusätzlich haben sie Zellwände, die eine Wasserverdunstung verhindern. Deswegen können sie oft sehr lange und unter sehr unwirtlichen Bedingungen überleben. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegen biologischen Zerfall und der großen Anzahl, in der sie freigesetzt werden, findet man Sporen oft in älteren Mauer-Ablagerungen. In der Bauwerksanierung sind sie Indiz für nasse Wände und / oder sie weisen auf falsches Lüften hin.
Die Sporen von Schimmelpilzen, können Allergien und andere Krankheiten erzeugen.
Die Ausprägung dieser, ist sehr stark von der Art des Pilzes (Spezies) und von der aufgenommenen Gesamtmenge abhängig.

 

 

 

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Stalaktiten Stalagmiten

Stalaktiten sind eine Form von Tropfstein, der - wie der Name es schon sagt - durch Tropfwasser gebildet wird. Wasser, das aus Spalten in ein Gebäude eindringt, bildet an den Decken Tropfen, die durch ihre Oberflächenspannung (Kohäsion) zusammengehalten werden. Irgendwann wird das wachsendes Gewicht zu groß und der Tropfen fällt nach unten. In dieser Zeit ist aber Wasser verdunstet. Der nicht- verdunstete Kalk verbindet sich mit Fe- und Mg-Salzen - bildet so - mit der Zeit an den Decken die Stalaktiten.
Die nach unten fallenden Tropfen sorgen auf dem Boden für das gleiche Spielchen und bilden die nach oben wachsenden Sedimentite, welche man Stalagmiten nennt.

 

 

 

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Stauwasser

Stauwasser tritt auf, wenn ein schwer wasserdurchlässiger Staukörper die Abwärtsbewegung des Sickerwassers im Boden behindert. Siehe Grundwasser. Stauwasser bildet sich insbesondere nach ausgiebigen Niederschlägen und / oder nach der Schneeschmelze. Bei längerer Trockenheit verschwindet es. Im Unterschied zum Grundwasser, das dauernd und auch in tieferen Schichten vorhanden ist, tritt Stauwasser nur zeitweilig und nur oberflächennah auf.
(Stausohle < 130 cm GOK)
.

 

 

 

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Taupunkt- berechnung

Berechnung, wann und wo die Luftfeuchte kondensiert, Bei Außenwandkonstruk- tionen aus verschiedenen Werkstoffen kann es in der Wand zu Feuchtigkeits- schäden kommen. Eine Taupunktberechnung ermöglicht einen konstruktiv richtigen Aufbau, Bei einer homogenen Außenwand aus Ziegel oder Porenbeton können Feuchtigkeitsschäden praktisch nicht auftreten.

 

 

 

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Taupunkt- Temperatur

Die Grenztemperatur, bei der die relative Luftfeuchtigkeit 100 Prozent beträgt, heißt Taupunkt-Temperatur. Kühlt mit Wasserdampf angereicherte Luft ab, nähert sie sich dieser Sättigungsgrenze. Sie wird an den kältesten Stellen eines Raums am ehesten überschritten, die Luft gibt hier einen Teil des Wassers als Kondenswasser ab. Zusätzlich tragen die Bewohner durch Atemluft, Baden, Waschen und Kochen oder durch falsches Lüftungsverhalten zur Kondensatbildung bei. Es entsteht Tauwasser (Schwitzwasser, Kondenswasser). Im Winter wandert die warme, wasserdampfhaltige Innenraumluft durch die Außenbauteile nach draußen und kühlt dabei langsam ab. Wenn sie den Taupunkt erreicht, kondensiert die Luftfeuchtigkeit und schlägt sich als Wasser (Tauwasser) nieder. Je diffusionsoffener Baustoffe sind, um so schneller lassen sie natürlich Wasserdampf durch.

 

 

 

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Tauwasser
bildung

Tauwasser entsteht häufig bei unsachgemäßer, fehlerhafter Verbindung und Abdichtung von Bauteilen In der Aussenwand, wo kalte Luft von außen und warme feuchte Heizungsluft von innen "unkontrolliert" zusammenkommen. Wenn hier keine saubere "luftdichte" Trennung (Abdichtung) erfolgte, gibt es später genau an diesen Stellen verstärkte oben beschriebene Tauwasserbildungen. (z.B. an schlecht abgedichteten Fensterrahmen, Türrahmen, Rolladenkästen und Gurtführungen der Rolladenkästen). Kondenswassergefährdet sind auch ungünstige Anordnungen von Heizkörpern, Fensterbänken oder Vorhängen, da sie die Luftzirkulation entlang der gesamten Fläche einschränken. Liegt zum Beispiel unter einem Dachwohnfenster eine geschlossene Fensterbank, kann die warme Luft nicht mehr den unteren Bereich des Fensters erreichen. Es können sich Feuchtigkeit und in Folge davon Schimmelpilze der Ausblühungen bilden. Kondenswasser lässt sich nur verhindern, wenn die relative Luftfeuchtigkeit unter 100 Prozent bleibt. Das erfordert an jeder Stelle im Raum eine ausgewogene Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Sobald ein Wert die kritische Grenze erreicht, muss entweder die Temperatur erhöht oder der Feuchtigkeitsgehalt durch richtiges Lüften - mehrmaliger täglicher Durchzug von fünf bis zehn Minuten - gesenkt werden.

 

 

 

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Temperatur- differenz

Der Wärmeverlust an einem Bauteil wird bestimmt durch seine Größe, seine Wärmedämmung und durch die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Diese Temperaturdifferenz ist sehr unterschiedlich. Während die Innenraumtemperatur in der Regel 20 °C beträgt, schwankt die Außentemperatur auf der Außenseite eines Bauteiles stark. Bei strengem Frost beträgt die Außenluft- temperatur -10 °C. Die Bodentemperatur unterhalb der Frosttiefe jedoch etwa +10 °C. Die Temperaturdifferenz am Dach beträgt dann 30 K. Die Temperaturdifferenz am Fußboden eines Raumes, der nicht unterkellert Ist, beträgt jedoch +20 °C minus
10 °C = 10 K. Diese unterschiedlichen Temperaturdifferenzen werden durch das Hüllflächenverfahren nicht erfasst. Daher wird es in den neuen Wärmedämmvorschriften aufgegeben.

 

 

 

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Toxischer
Schimmel

Der Begriff “Toxischer Schimmel”...
...bezeichnet Fortpflanzungszellen von Algen, Pilzen und Gefäßsporenpflanzen. Es gibt sowohl Sporen, die aus Meiose (geschlechtlich) entstehen (Meiospore) wie auch Sporen, die aus Mitose (ungeschlechtlich) entstehen (Mitospore). Sporen sind sehr widerstandsfähige Zellen, sie können ihren kompletten Metabolismus einstellen und verbrauchen dann kein Wasser mehr. Zusätzlich haben sie Zellwände, die eine Wasserverdunstung verhindern. Deswegen können sie oft sehr lange und unter sehr unwirtlichen Bedingungen überleben. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegen biologischen Zerfall und der großen Anzahl, in der sie freigesetzt werden, findet man Sporen oft in älteren Mauer-Ablagerungen. In der Bauwerksanierung sind sie Indiz für nasse Wände und / oder sie weisen auf falsches Lüften hin.
Vorkommen toxischer und/oder allergener Arten von Schimmel- und/oder Schlauchpilzen, sind meist Auslöser chronischer Erkrankungen!
Wichtig ist die Reduzierung und Eliminierung fester Partikel wie Mikroorganismen und Bakterien, Schimmel- und/oder Hefepilze, sowie diverse toxische Stoffe aus der Umgebungsluft von Räumen dauerhaft zu verbannen.

 

 

 

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Transmissions- wärmeverlust

Wärmeverlust durch die Bauteile: Wand, Fenster, Decke, Boden. Der Transmissionswärmeverlust lässt sich durch die gute Wärmedämmung eines Hauses wesentlich senken.
U-Wert (alte Bezeichnung = k-Wert) ist der Wärmewert zur Beurteilung der Wärmedämmfähigkeit eines Bauteiles und zum Nachweis der Wärmeverluste eines Gebäudes. Hierfür gibt es 1. das Nachweis- oder Hüllflächenverfahren und 2. das Bauteilverfahren.
Mit der Angleichung der Normen in Europa gibt es den "k-Wert" nicht mehr. Ihn ersetzte der U-Wert (Wärmedurchgangs-Koeffizient). Er Ist das Maß für den Wärmeverlust eines Gebäudes: Je kleiner der U-Wert (in W/m2K), desto höher die Wärmedämmung und um so geringer die Hetzkosten.

 

 

 

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Vollwärmeschutz

Idealziel bei Wärmedämm-Maßnahmen, das selbst in günstigsten Fällen nur annähernd erreicht werden kann. Man sollte sich bewusst sein, dass ein Haus Wärme nach außen abstrahlt und dabei alle Glasfronten am stärksten zum Energieverlust beitragen. Ratsam ist, sich über Isolierglas beim Fachhandel beraten zu lassen. Inzwischen gibt es wärmedämmendes Glas, das einen sehr guter (k-Wert). Die wirkungsvollste Dämmung des Mauerwerks. Ist immer an den Außenmauern angebracht und besteht im günstigsten Fall aus einem zweischaligen Aufbau der Fassade (vorgehängte Fassade).
Wärmebrücken lassen sich nur durch sorgfältige Planung und gewissenhafte Rohbau-Ausführung der Außenwände und aller Anschlussteile der Außenwand (wie z.B. Fensterrahmen, Türrahmen, Rolladenkästen, Rolladengurtführungen) von Anfang an vermeiden. In modernen (Niedrig-Energie-Häusern) und Wärmebrücken der Feind des ganzen Dämmsystems und unbedingt zu vermeiden.

 

 

 

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Wärmebrücke

Schwachstellen an Außenwandbauteilen, die eine geringere Wärmedämmung aufweisen als die umgebenden Flächen und Bauteile. Es sind häufig auch unsauber vermauerte Wände mit dadurch entstandenen Schlitzen, Fugen und Mörtelflickwerk, die Wärmebrücken entstehen lassen, über die dann die teure Heizwärme schnell nach außen fließen kann! Wärmebrücken führen zu der Gefahr der Tauwasserbildung an der Innenseite der betreffenden Bauteile und Im schlimmsten Fall zu Bauschäden, Schimmelbildungen, Rissen, Putzabplatzungen etc.

 

 

 

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Weiße Wanne
Schwarze Wanne

Wurde bei der Bauausführung schon an wasserabweisende bzw. sperrende Bauweise gedacht, hatte man folgende Möglichkeiten:
1. die der Weißen Wanne - hier wurden Kellerwände und Bodenplatte als geschlossene Wanne aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt.
2. die der Schwarzen Wanne - hier wurden Kellerboden und Wände durch Bitumen und / oder Kunststoffbahnen allseitig umschlossen. Diese Abdichtung wird im Regelfall als Außenabdichtung ausgeführt.
Wurde hierbei nicht auf eine sorgfältige Verarbeitung der Arbeitsfugen (Übergänge von Frischbeton zu bereits erhärteten Betonbauteilen) geachtet, z.B. durch die Anordnung von Fugenbändern et cetera, sollte man drückendes Wasser zusätzlich über eine Drainage abführen.

 

 

 

 

 

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